Regie: Zack Snyder Erscheinungsjahr: 2013
Inhalt – Achtung Spoiler!
Clark Kent (Henry Cavill) heißt eigentlich Kal-El und ist extrem stark. Er wird auf Krypton geboren, doch der Planet wird zerstört und seine Eltern schicken ihn auf die Erde, wo er vom Ehepaar Kent gefunden und aufgezogen wird. Er ist schon als Kind sehr viel stärker als alle anderen und muss immerzu aufpassen, dass das nicht an die Öffentlichkeit kommt. Als Erwachsener macht er mehr und mehr von seinen Superkräften Gebrauch und findet schließlich heraus, woher er stammt. Er wird von einigen Überlebenden von Krypton geortet, die gerne die Erde übernehmen und einen neuen Krypton schaffen möchten. Clark muss eingreifen und die ganze Welt retten.
Kritik
Man of Steel ist ein beeindruckender Film. Er hat einfach alles, was es braucht: eine gute Story, tolle Charaktere, die gut gespielt werden, genug atemberaubende CGI und ein bisschen Liebe ist auch dabei.
Seien wir ehrlich, bei einem Film wie Superman kann man sehr viel falsch machen, schon alleine angefangen bei der Besetzung. Henry Cavill ist ein perfekter Superman: er geht prima als Normalo durch und schafft es genauso als Superman zu überzeugen.
Auch der restliche Cast weiß zu gefallen: Russell Crowe als Kal-El‘s Vater passt hier einfach wie die Faust aufs Auge. Schön ist auch die Idee, ihm als Helfer in der Not im Mittelteil und am Ende des Films noch Screentime zuteil werden zu lassen. Laurence Fishburn als Perry White hat mich besonders gefreut. Ich mag die straighte Ruhe, mit der Lawrence seine Rollen verkörpert. Er scheint immer völlig bei sich und seinem jeweiligen Charakter und strahlt von innen heraus, so eben auch in diesem Film.
Clark und Lois (Amy Adams) haben leider ein bisschen wenig Screentime zusammen abgekriegt, sodass das Verlieben der beiden dem Zuschauer doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen vorkommen muss. Allerdings machen die vielen Szenen bzw. Rückblenden auf Clark’s Kindheit und Jugend, mit einem tollen Kevin Costner als Ziehvater das beim Gesamteindruck wieder wett. Costner hat mehrere gute Szenen bekommen, bei denen er sein Potential voll entfalten konnte.
Fazit
Man muss Superman nicht wirklich kennen, um den Film zu verstehen und zu genießen. Dem Zuschauer wird die Story gut erklärt und besonders durch die Rückblenden erfährt man alles, was man wissen muss. Die Actionszenen werden Freunde des CGI-Kinos definitiv glücklich machen.
Ein Kommentar zu „Man Of Steel – Filmkritik“