Logan – Filmkritik

Spoilerfrei!

Regie: James Mangold Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt

Wolverine (Hugh Jackman) hat sein X-Men Leben hinter sich gelassen: er ist jetzt Chauffeur und kümmert sich nebenbei um Professor X (Patrick Stewart) und Caliban (Stephen Merchant). Doch plötzlich wird er in eine Rettungsaktion hineingezogen, muss sich um ein kleines Mädchen kümmern und nochmal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Kritik

Da der Film zwei Stunden dauert, braucht man hier Sitzfleisch. Aber diese zwei Stunden sind wirklich vollgepackt mit spannenden Kampfszenen, ohne zu spoilern kann man sagen, dass die Kleine auch ganz schön was auf dem Kasten hat.

Hugh Jackman zeigt, dass er noch echt tip-top in Form ist. Wie in jedem der anderen X-Men Filme, schaut man ihm gerne zu. Die Rolle des Wolverine, so sagt er selbst, ist ihm über die Jahre sehr wichtig geworden und er wird sie vermissen. Dies ist nämlich definitiv der letzte Film mit Wolverine, soviel ist sicher. Schade einerseits, aber klar hat Jackman hier auch zum richtigen Zeitpunkt mit der Rolle abgeschlossen: er hat noch diesen einen Film abgeliefert in dem er eine tolle Performance bringen kann, ohne einfach schon gefühlt für die Zuschauer zu alt zu sein.

Die kleine Laura (Dafne Keen) legt hier eine ganz starke Leistung aufs Parkett, da kann so mancher gestandene Actionfilmheld blass werden. Sie räumt ab und auf, dass einem schon fast schwindelig wird. Ich hoffe wirklich sehr, dass sie noch weitere Rollen dieser Art spielen wird.

Die Kameraführung, sowie Schnitt und auch die Musik sind in diesem Film einfach top. Hier gibt es nichts groß hinzuzufügen. Einzig wundert mich etwas die Einschätzung der FSK Freigabe ab 16 Jahren, angesichts der vielen rollenden Köpfe in diesem Film. Und auch sonst wird hier nicht zimperlich vorgegangen: es gibt wie gesagt jede Menge beinharte Action, die sich sehen lassen kann. Witzig fand ich, dass es zwar einerseits im Film im Jahre 2029 schon selbstfahrende Trucks gibt, die Wasserpumpstation aber dennoch von Hand manipuliert werden kann. Natürlich diente diese Tatsache letztendlich der Story und manchmal muss sowas halt sein.

Zusammengefasst kann man sagen, wir erleben hier ein zweistündiges Actionfeuerwerk, bei dem keinem langweilig werden sollte und das die Geschichte um Wolverine zu einem würdigen und gut erzählten Ende bringt.

Fazit

Jeder, der Wolverine kennt, sollte diesen Film gesehen haben. Er ist einfach toll. Actionfreunde, die noch nicht mit Wolverine oder den X-Men in Kontakt gekommen sind, werden hier auch ihren Spaß haben, man braucht tatsächlich die vorherigen Teile der Geschichte nicht zu kennen, um die Zusammenhänge zu verstehen.

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