Spider-Man – Far From Home – Filmkritik

Spoilerfrei!

Regie: Jon Watts Erscheinungsjahr: 2019

Inhalt

Spider-Man (Tom Holland) trifft in diesem Film auf seinen Gegner Mysterio (Jake Gyllenhaal) und muss -natürlich- die ganze Welt retten.

Kritik

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich Tom Holland für eine absolut perfekte Besetzung halte: er passt so gut auf die Rolle des Peter Parker alias Spider-Man. Er wirkt jugendlich (Jahrgang ˋ96 😲) genug, um eben ein Highschool-Schüler zu sein und nicht zu kindlich, um als Spider-Man durchzugehen. Er hat mich außerdem durch sein schauspielerisches Talent wirklich beeindruckt, es macht Spaß ihm zuzuschauen und gleichzeitig wirkt er so authentisch.

Für Jake Gyllenhaal freue ich mich wirklich, dass er diese geniale Rolle bekommen hat. Aus irgendwelchen Gründen sind seine Filme in den letzten Jahren ziemlich an mir vorbeigegangen, was echt schade ist, da ich große Stücke auf ihn halte. Und auch in diesem Film enttäuscht er meine Erwartungen nicht. Ich hatte mich vor dem Anschauen nicht weiter informiert, wer noch im Film mitspielt und als Jake das erste Mal ins Bild kam, hab ich mich einfach nur gefreut, dass er dabei ist. Er wollte ja bekanntermaßen schon mehrfach selbst die Rolle des Spider-Man einnehmen, was aber nie geklappt hat. Umso schöner für ihn, dass er jetzt doch noch eine Rolle wenigstens neben Spider-Man hat. Und wie gesagt, für mich passt er da einfach perfekt, ich könnte mir keinen besseren Mysterio vorstellen.

Nun zum eigentlichen Film: dieser kann mit unfassbar viel und gut gemachter CGI aufwarten. Es haut einen echt um, zumal dabei tolle Illusionen und andere Welten geschaffen werden, das ist genial und macht wirklich Spaß.

Oft wird ja neben der ganzen CGI die (Love-)Story fast völlig vergessen, z.B. bei Superman – Man of Steel leider. Sonst übrigens ein ganz toller Film mit Henry Cavill. Aber zurück zu Spider-Man: hier haben sich die Macher nämlich verhältnismäßig viel Zeit genommen, die Liebesgeschichte zwischen Peter und „MJ“ zu erzählen. Was auch gut so ist, denn mal ehrlich, was macht einen Film unauthentischer als wenn sich zwei am Ende in den Armen liegen und knutschen, die vorher nicht mehr als drei Sätze gewechselt haben und auch sonst nicht mal aneinander dachten? Richtig, kaum etwas sabotiert die Glaubwürdigkeit so sehr wie das. Klar, heutzutage ist es oft wichtiger, dass sämtliche Spezialeffekte auf Hochglanz poliert sind und es überhaupt möglichst viel kracht und scheppert. Das ist das eben nur das reine Actionkino, bei dem eine Story quasi nur noch als Alibi existiert. Dazu gehören solche Filme wie Mission Impossible, welche ich übrigens als großartige Unterhaltung bezeichnen würde.

Aber Spider-Man möchte hier mehr sein und schafft das auch: hier wird uns ein solider Actionfilm vorgelegt, der aber auch noch etwas Story zu bieten hat.

Fazit

Spider-Man Fans werden den Film sowieso mögen, immerhin ist das hier ja ein Spider-Man Film, nicht wahr? Aber auch Actionfans kommen auf ihre Kosten, hier gehts hoch her, CGI auf höchstem Niveau, einfach top. Wer dann auch noch süße Liebesgeschichten mag, tja, Volltreffer. In jeden Fall wünsche ich viel Spaß beim Angucken!

Hinterlasse einen Kommentar