Call Me By Your Name – Filmkritik

Regie: Luca Guadagnino Erscheinungsjahr 2017

Inhalt

Elio verbringt den Sommer mit seinen Eltern in Norditalien. Sie nehmen recht bald den jungen Doktoranden Oliver (Armie Hammer) bei sich auf, der Elio‘s Vater bei dessen Forschungen assistieren soll. Elio und Oliver freunden sich recht bald an und ihre Beziehung vertieft sich zusehends.

Kritik

Wie soll man diesen Film am besten beschreiben? Er ist ein wunderschöner Liebesfilm, das trifft es vielleicht grundsätzlich am ehesten, um den Film kurz zu benennen.

Er ist aber auch eine kleine Reise durch die Gefühlswelten zweier junger Männer, die innige Gefühle füreinander hegen. Natürlich gibt‘s dabei die bekannten Höhen und Tiefen, die nie ausbleiben. Mir gefiel besonders der junge Timothé Chalamet als Elio. Seine schauspielerischen Leistungen gaben dem Film nahezu alles, was er benötigte: die richtige Portion Tiefgang nämlich, auf die man keinesfalls verzichten möchte.

Außerdem achtet der Regisseur genau darauf, dem Publikum die Schönheit Italiens auf keinen Fall vorzuenthalten. Immer wieder gibt es wunderschöne Landschaften zu sehen und urige Häuser, Dörfer und Städte. Der reinste Augenschmaus, ohne dabei die beiden Protagonisten der Geschichte aus den Augen zu verlieren, was durch sehr geschickte Einstellungen der Kamera erreicht wurde. Was mich ebenfalls sehr überzeugte war der Soundtrack des Films, der passte genauso auf jede Szene, wie die gewählten Kamerawinkel.

Wir bekommen die ganze Geschichte aus Elios Sicht erzählt, was ich sonst nicht so mag, da ich es oft eher mag auch verschiedene Perspektiven einzunehmen, aber in diesem Fall, finde ich, hat es sehr gut gepasst und den Erzählfluss nicht gestört sondern unterstützt.

Fazit

Also diesen Film möchte ich eigentlich jedem ans Herz legen. Er ist einfach wunderschön erzählt, gespielt und gedreht. Viel Spaß beim Angucken!

Hinterlasse einen Kommentar