Der Tatortreiniger – Serienkritik

Regie: Arne Feldhusen Erscheinungsjahr: 2011 – 2018

Inhalt

Heiko Schotte (Bjarne Mädel) ist ein Tatortreiniger. Er ist nicht die „Spusi“, er ist die „Spube“. Er räumt auf, wenn irgendwer irgendwo verstorben ist.

Kritik

Diese Serie ist einfach der Hit. Jede Folge in sich bietet eine abgeschlossene Geschichte. Und diese Geschichten sind wirklich denkbar absurd. Schotte trifft dabei fast immer auf Menschen, die mit den Verstorbenen zu tun hatten, dann entspinnen sich Dialoge, die so herrlich witzig, seltsam, absurd, verwirrend, teilweise aber auch nachdenklich, philosophisch und traurig sind, dass man die Macher Serie einfach nur knutschen möchte.

Bjarne Mädel spielt seine Rolle dabei mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es selbst im wahren Leben Heiko Schotte. Ich kann mir absolut niemanden außer ihn in dieser Rolle vorstellen.

Obwohl Schotte denkbar gelassen und meist unbeeindruckt an seine Arbeit geht, die sterblichen Überreste fachgerecht zu entfernen, rutscht diese Serie nie dahingehend ab, den Tod selbst oder die Geschichte des Verstorbenen als etwas witziges oder lachhaftes dazustellen. Die Serie behält immer die nötige Würde bei und wird nie so richtig geschmacklos.

Fazit

Die Serie sollte jeder einmal wagen. Obwohl das Hauptthema wenig witzig ist, wird man sich so richtig amüsieren. Allerdings vielleicht nichts für Leute, die kein Blut sehen können. Allen anderen: Viel Spaß!