Prisoners – Filmkritik

Regie: Denis Villeneuve Erscheinungsjahr: 2013

Inhalt

Zwei Familien feiern zusammen Thanksgiving. Die beiden 10-Jährigen Töchter verlassen das Haus, werden entführt und der Alptraum für die Eltern und Geschwister beginnt.

Kritik

Hugh Jackman hat in diesem Film eine der Hauptrollen als Vater von der entführten Anna. Ich kannte ihn vorher hauptsächlich von den Wolverine Filmen und von Hellsing damals. Ich hab eins ganz schnell festgestellt: ich habe den Mann wirklich unterschätzt. Was er in diesem Film für eine krass-geniale Performance abliefert, mit welcher Eindringlichkeit und Intensität er spielt, hat mich echt umgehauen. Er wird durch das Verschwinden seiner Tochter schier verrückt und weiß nicht, wie er damit klar kommen soll. Ich hab ihm diese Rolle von der ersten bis zur letzten Minute voll abgekauft. Hut ab.

Viola Davis, die mich schon in How to Get Away With Murder überzeugt hatte, schafft dies auch in diesem Film ganz locker. Ihr Charakter hat ähnliche Gefühle, wie der von Hugh, aber lebt diese gänzlich anders aus, sie ist eher die Stille und Verzweifelte, die aber auch vor unmoralischem Verhalten nicht zurückschreckt, wenn dies verspricht, ihr die Tochter zurück zu bringen. Viola hat einfach eine tolle Mimik, ich seh sie gerne und auch in diesem Film war es toll, sie dabei zu haben.

Wer den ein oder anderen Artikel von mir gelesen hat, weiß vermutlich schon, dass ich ein Fan von Jake Gyllenhaal bin und schon einige Filme mit ihm gesehen habe. Auch in diesem Film schafft er es, mich zu überzeugen: die innere Ambivalenz seines Charakters, der sehr unter Druck steht und allen gerecht werden möchte, bringt er super rüber. Sein nervöses Augenzucken fand ich persönlich ziemlich witzig, das gibt dem Charakter das nötige Etwas.

Fazit

Definitiv ein Film für Menschen ohne Kinder, oder mit starken Nerven. 😉 Er ist wirklich spannend gemacht, der ein oder andere Plottwist ist dabei, der einen zu überraschen weiß und so ist der Film auf jeden Fall ein richtig guter Thriller.

4 Kommentare zu „Prisoners – Filmkritik

    1. Ja ist es wirklich. Wenn man selbst Kinder hat ist es natürlich so, dass das genau die Ängste sind, die man selbst hat und darauf muss man auch klar kommen. Meine ist aber noch zu klein um sowas zu sehen. Ich fand ihn auch einfach super und wie beschrieben, von Hugh Jackman war ich unglaublich beeindruckt. 😱😅👌

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      1. Ja absolut. Also vor einem oder zwei Jahren wäre ich auch noch viel zu sensibel gewesen, um den zu schauen. Ich vermeide immer noch größtenteils alles, was mit Kindern zu tun hat. Hier hab ich mich ausnahmsweise mal getraut.

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