This is Us – Season 1 bis 3 – Serienkritik

Erscheinungsjahr: 2017 bis heute

Die Geschichte unserer Leben

This is us erzählt die Geschichte einer ganzen Familie und ihrer Mitglieder und zwar über mehrere Jahrzehnte hinweg. Wir lernen so die Familienmitglieder mal als Kinder, mal als Teenager, junge Erwachsene und ältere Menschen kennen. Man könnte die Serie als Riesenpuzzle bezeichnen, so geht es mir jedenfalls wenn ich sie schaue, es fügt sich immer ein Teil in das andere.

Das Interessante ist natürlich, dass die einzelnen Geschichten nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt werden, sondern immer mal hier ein Stück und da ein Stück dazukommt. So gibt es logischerweise einen sehr sehr großen Cast, sprich sehr viele Schauspieler, die an der Serie mitwirken. Aber ich sage gleich, ich fand das zu keinem Zeitpunkt unübersichtlich, ich habe mich auch nie gefragt, wer das jetzt gerade sein soll. Die Macher haben sich hier wirklich ins Zeug gelegt, den Figuren gute Wiedererkennungsmerkmale zu geben und das funktioniert wie gesagt sehr sehr gut.

Es geht in der Serie eigentlich permanent um menschliche und zwischenmenschliche Probleme, die Gestaltung des eigenen Lebens und nicht zuletzt vielleicht auch ein bisschen um den Sinn des Lebens für jeden Einzelnen.

The real struggle

Ich schaue die Sendung nun schon seit etwa einem Jahr, nun steht mir Staffel 4 bald bevor, auf die ich mich schon freue. Mir gefällt wirklich, dass es zwar eigentlich ständig um Probleme geht, diese aber so gelagert sind, dass man sich damit wirklich identifizieren kann. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass es in Unglaubwürdigkeit abgleitet, sondern es bleibt immer alles sehr am Boden. So wie man auch im echten Leben mit allerhand größerer und kleinerer Probleme versucht, klar zu kommen, so ist es in This is us auch. Ich denke, das macht einen Großteil des Charmes aus der Serie. Was mir auch auffällt: es wird nie, aber wirklich nie kitschig. Auch die emotionalsten Momente, und von denen gib es reichlich, rutschen nie in peinlichen Kitsch ab. Das liegt sicher ganz maßgeblich auch an den großartigen Schauspielern, die alle ihre Rollen so authentisch verkörpern.

An dieser Stelle möchte ich mich outen: Für mich war tatsächlich jahrelang Two and a half men meine Lieblingsserie, weil dieser Humor einfach zu genial ist. Okay, vielleicht bleibt sie es auch in Sachen Comedy-Serie, aber This is us belegt nunmehr schon sehr lange den Platz eins meiner persönlichen Dramaserien-Charts.

Es ist aber gar nicht so, dass sie nur Drama wäre, sie nimmt das Publikum mit auf die Reise durch alle Höhen und eben auch Tiefen, die die Charaktere erleben und das ist das Besondere an This is us.

Fazit

This is us ist eine Serie für Menschen, die auf der Suche nach etwas Echtem sind, die sich auf eine Reise einlassen möchten, durch die Geschichte dieser Familie.

3 Kommentare zu „This is Us – Season 1 bis 3 – Serienkritik

  1. Ich habe gestern Abend die dritte Staffel beendet und bin extrem begeistert. Werde am Wochenende auch noch meine Besprechung veröffentlichen. Freue mich schon sehr darauf, nächstes Jahr die vierte Staffel zu sehen.

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